Meana Sardo
Foresta Ortuabis
Beschreibung
Der Wald von Ortuabis, von den Einwohnern Meana Sardos auch Su Cumonali genannt, ist für seine faszinierenden, zwischen Eichen und Mastixbäumen versteckten, Orte bekannt
Entlang der Pfade in der üppigen mediterranen Vegetation und dem Wald kann man malerische Orte entdecken, die die Zeichen der Vergangenheit zeigen, zum Beispiel die der Köhler, Calcinagius genannt, die dafür zu sorgen hatten, dass die Öfen für die Herstellung des Branntkalks ständig befeuert wurden.
Der kleine Produzent der weißen Steine, der bis in die 60er Jahren betrieben wurde, ist fast wie eine Nuraghe strukturiert und kann eine Höhe von 8-10 Metern erreichen. Hier wurden etwa 650-700 Zentner Kalk pro Monat produziert.
Der Kalk wurde auf den Schultern in speziellen Packtaschen, den Coffasa transportiert oder auf von Ochsen gezogenen Wagen oder den ersten Lastwagen. Die Arbeiter legten sich gerollte Säcke namens Is Tidylose zum Schutz vor Verbrennungen auf die Schulter.
Der Wald ist im Besitz der Gemeinde Meana Sardo und wird von der Forstbehörde Sardiniens in Zusammenarbeit mit der Gemeinde selbst verwaltet, um das Gebiet durch die Schaffung von archäologischen Stätten und thematischen Routen für den Fremdenverkehr aufzuwerten.
Kontakt
- Adresse:
- Via Mazzini, 4, 08030 Meana Sardo NU, Italia


